Das Foto zeigt die Preis-und Lobträger des Abiturjahrgangs 2009. (Foto: Langen-Droll)
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In seiner Festrede unterstrich Schulleiter Gerold Wendelgaß, dass es trotz aller negativen Schlagzeilen in den Medien Grund zur Hoffnung und Zuversicht gebe. Nicht nur in der Technologieregion Karlsruhe, sondern in ganz Deutschland zählten Ingenieure zu den begehrtesten Arbeitnehmern mit akademischem Abschluss. Dennoch appellierte er an die jungen Menschen, sich bei der Berufswahl auch an den eigenen Interessen zu orientieren und eine Tätigkeit zu erlernen, die Freude mache und innere Zufriedenheit bewirke. Als positives Beispiel dafür, eigene Wege zu gehen, nannte er Barack Obama, der auf der weltpolitischen Bühne positive Aufbruchstimmung verbreite.
In Anlehnung an Obamas Wahlkampfslogan gab Wendelgaß den Abiturienten Zuversicht mit auf ihren weiteren Lebensweg mit den Worten "Yes, you can!". "In vielen Kulturen steht die 13 für Unglück und Pech, aber bei uns schlägt’s heute Abend 13", scherzte Anika Cerkowniak, die für die Abschlussschüler die Schulzeit Revue passieren ließ. So mancher von ihnen habe in den vergangenen Tagen gebangt, ob aus den 13 Jahren nicht 14 werden würden. Sie bedankte sich bei den Eltern und Lehrern, die ihnen so manches Mal Wissen beigebracht hätten, von dem "wir nicht einmal wussten, dass wir es wissen sollten".
Direktor Wendelgaß eröffnete den Reigen der Preisverleihungen mit dem Preis der Schule und dem des Landkreises an die beste Schülerin des Abiturjahrgangs 2009, Marlin Dürrschnabel (1,6), und den besten Schüler, Oliver Schneider (1,1). Auch in weiteren Sparten hatten die beiden Abiturienten glänzende Ergebnisse vorzuweisen. So überreichte Gerhard de Vries als Stifter des Seminarkurspreises diese Auszeichnung an Marlin Dürrschnabel für ihre Arbeit über die Folgen der Rheinregulierung durch Tulla. Oliver Schneider erhielt den Porsche-Preis, den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sowie den Informationstechnik-Preis der Schule.
Eigens zur Preisverleihung angereist war Ulrike Teubler, Geschäftsführerin der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Karlsruhe. Sie übergab Lilly Kritz den Italienisch-Preis, der sowohl ein Buch als auch einen mehrwöchigen Sprachaufenthalt in Italien vom italienischen Kulturinstitut Stuttgart umfasst. Der Technik-Preis der Schule sowie den Mathematik-Preis erhielt in diesem Jahr Tobias Fettig, den Chemie-Preis, Celil Demir, den Scheffel-Preis Hannah Braun sowie den Französisch- und den Rotary-Preis Valerij Wittenbeck. Ein Lob als Anerkennung für einen Notendurchschnitt von 1,6 bis 2,0 bekamen Valerij Wittenbeck (1,6), Marlin Dürrschnabel (1,6), Alexander Springer (1,7), Melanie Peter (1,7), Johannes Ebel (1,7), Bernhard Dix (1,8), Desireé Lippolt (1,7), Claudius Ebel (1,9), Celil Demir (1,9), Clara Kleine (2.0) und Tobias Fettig (2.0).
Eine besondere Auszeichnung seitens der Schüler wurde jedoch auch zwei Lehrern zuteil: Gabi Hoppenworth und Hans Kast erhielten einen Blumenstrauß für ihre unermüdliche Bereitschaft, den Schülern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.