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Die eingereichten Spiele der Rastatter Schüler waren als Projektarbeit im Informatikunterricht am Ende von Klasse 11 entstanden. Vor der Preisverleihung hatten die Finalteilnehmer Gelegenheit, ihre Projekte der Jury und anwesenden Familienangehörigen, Freunden oder Lehrern zu präsentieren. Wie Valerij Wittenbeck erläuterte, handelt es sich bei "Sphere 3D" um ein Puzzlespiel, das alle drei Dimensionen benützt. Der Spieler kontrolliert einen Ball, mit dem man Schlüssel einsammeln muss, um den Ausgang aus dem Spiel zu aktivieren. Dabei muss man in zunehmend schwereren Levels Fallen und Gegnern ausweichen und die physikalischen Eigenschaften der Spielwelt auf einfallsreiche Weise ausnutzen.
Jurymitglied Jan Seckler lobte das Projekt als besonders überzeugend durch seine sehr kreative Spielidee, die anspruchsvolle Umsetzung und den Reifegrad der Implementierung. "So wie das Spiel präsentiert wurde, könnte man es direkt verkaufen und viel Spaß damit haben," meinte Seckler.
Oliver Schneider, ebenfalls Schüler des Profils Informationstechnik in der Jahrgangsstufe 13, beschrieb sein Spiel "Lost Paradise" als ein Online- und Netzwerk-Rollenspiel, in dem mehrere Personen in einer großen Welt Abenteuer erleben und Aufgaben lösen müssen. Der Schwerpunkt des Spieles solle beim gemeinsamen und kostenlosen Spielen liegen. Die Entstehung der Story und der Welt bleibe hierbei nicht nur den Entwicklern überlassen, sondern jeder solle die Möglichkeit bekommen, an der Story und am Aufbau der Welt teilzuhaben
Oliver Schneider teilte sich den dritten Platz mit Philip Gensbach aus Heidelberg mit seinem Spiel "Carpet Curving". Den zweiten Platz belegte Sven Brauch aus Karlsruhe mit dem Spiel "Feorar", das er zusammen mit Patrick Mokre einreichte.
Der Wettbewerb Informatik 2008 stand unter dem Motto "Computerspiele" und richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 - 12/13. Er wurde von der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik der Hochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik durchgeführt und soll das Interesses an Informatik fördern und den Schülern durch einen Besuch an der Hochschule einen Einblick in ein Hochschulstudium geben. Professor Dr. Britta Nestler, Vorsitzende der Jury und Direktor des Institute of Computational Engineering, lobte das hohe Niveau der eingereichten Beiträge.