Der Verband lädt einmal im Jahr zum Kongress für Chemielehrer und –lehrerinnen. Dabei treffen sich mittlerweile rund 400 Lehrende mit Vertretern der Chemischen Industrie zum Erfahrungsaustausch. Und natürlich sind auch die dabei, um die es eigentlich geht: die Schüler und Schülerinnen. Auf alle warten Fachvorträge und Ausstellungsstände der verschiedenen Schulen.
Korrosion, das heißt die zwangsläufige Veränderung eines Materials durch Außeneinwirkung, ist im Alltag häufig, aber selten erwünscht. Ursachen, Folgen und Schutzmöglichkeiten stehen daher auch auf dem Lehrplan des Chemieunterrichts in der Oberstufe. Die sieben Schüler und Schülerinnen waren neugierig auf dieses Thema und bereit, sich intensiver einzuarbeiten. Am Anfang standen das "Brainstorming", also das offene Sammeln neuer, auch ungewöhnlicher Ideen für einen Messestand, für Versuche und für Plakate, und natürlich auch das geduldige Erklären von Detlef Drees.
Die Versuche haben Asli Atlihan, Vitaly Limonov, Andrea Runzheimer und die anderen dann in ihrer Freizeit vorbereitet und geprobt. Und Anfang November war es dann soweit: Der Messestand in Freiburg war aufgebaut und wurde von den am Kongress teilnehmenden Nachwuchschemikern begeistert aufgesucht: Am Tisch der Josef-Durler-Schule bildeten sich Warteschlangen. Für Detlef Drees und seine Klasse steht jedenfalls fest: "Durch solche Aktionen erkennen die Schüler den Alltagsbezug von Chemie und erlernen den Stoff viel intensiver."