Sie spielen in der heutigen gymnasialen Oberstufe eine zunehmend wichtige Rolle, da die Schüler in der Lage sein müssen, komplizierte Themen und Lerninhalte selbst zu erarbeiten. Dies gelingt einem Teamplayer wesentlich leichter und schneller als einem Einzelgänger.
Das Technische Gymnasium an der Josef-Durler-Schule Rastatt hat auf die Anforderungen reagiert und setzt im Unterricht gezielt Methoden ein, die diese Kompetenzen fördern. Der Lehrer wechselt hierbei aus der klassischen Lehrerrolle in die Rolle des Lernberaters. Aus Frontalunterricht wird schülerzentriertes Unterrichten.
Im Rahmen dieses Trainingprogramms veranstaltete Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Kristina Imlauer als Gastreferentin der AOK Mittelbaden einen Workshop mit dem Thema "Alkopops – Wirkung und Folgen". Die Schüler wurden darüber aufgeklärt, wieviel Alkohol sich in den süßlich schmeckenden Mixgetränken befindet. In kleinen Gruppen durften sie mithilfe von so genannten Promillebrillen ausprobieren, wie die Motorik und das Sehvermögen durch Alkoholkonsum beeinträchtigt werden. Die Brillen täuschten dabei die Sicht eines leicht Betrunkenen vor. Die Schüler versuchten Bälle zu fangen, auf einer Linie zu alancieren, Geld zu zählen und eine Haustür aufzuschließen.