Josef-Durler-Schule Rastatt

Sozialtag 2009
Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Josef-Durler-Schule Rastatt (JDSR) einen Sozial- und Dritte-Welt-Tag
[vgl. Badische Neueste Nachrichten vom 29.12.2009]
Rastatt (wla) – Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Josef-Durler-Schule Rastatt (JDSR) vor den Weihnachtsferien einen Sozial- und Dritte-Welt-Tag. Ziel ist es, bei den Jugendlichen das Interesse an sozialem Engagement zu wecken und aufzuzeigen, wo und wie sie konkret helfen können. Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Technischen Gymnasiums (TG) überreichten Hans-Jörg Willig vom "Eine-Welt-Verein Keniahilfe" aus Bühl einen Scheck über 350 Euro.

Da das bisherige Sozialprojekt der JDSR "Vom Gewehr zur Nähmaschine" in diesem Frühjahr auslief, waren die Schüler im Dezember vergangenen Jahres aufgefordert, im Anschluss an den Informationstag ein neues Sozialprojekt auszuwählen. Mit knapper Mehrheit votierten sie für den Bühler Keniahilfe-Verein, den Hans-Jörg Willig vor 30 Jahren ins Leben gerufen hatte.

Beim Verkauf von selbstgebackenem Kuchen, Waffeln und Würstchen erwirtschafteten die Schüler 350 Euro, die sie Willig in Form eines Schecks beim diesjährigen "Sozial- und Dritte-Welt-Tag" überreichten. "Das Geld werden wir in die Hildegard-Helmer-School investieren, die dringend um zwei Klassenzimmer erweitert werden muss", informierte Willig die Schüler erfreut.

Der Verein engagiert sich in North Horr/Kenia bei der Schul- und Berufsausbildung, der medizinischen Versorgung und der Hungerhilfe. Willig stellte in Aussicht, dass einer der in Kenia arbeitenden Priester beim nächsten Heimaturlaub die Josef-Durler-Schule aufsuchen und von der Projekthilfe berichten könne.

Bei weiteren Vorträgen im Rahmen des Informationstages konnten sich die Jungen und Mädchen des TG über Einsatzmöglichkeiten bei Workcamps und beim Bauorden und über das freiwillige soziale Jahr informieren.

Sobika Nagenthiran, selbst Schülerin der Josef-Durler-Schule, berichtete über ihr Heimatland Sri Lanka, in dem nach 26 Jahren Bürgerkrieg vielerorts immer noch bittere Armut herrsche.

Stefanie Jordan, Kinderkrankenschwester aus Achern, zeigte Dias von ihrem Aufenthalt in Malawi/Afrika, wo sie zwei Jahre in einem Waisenhaus arbeitete.

Text und Foto: Langen-Droll