Foto: Windenergieanlage der Josef-Durler-Schule mit beteiligten Schülern und den betreuenden
Lehrern Marc Schnepf (rechts) und August Wieland (Mitte)..
Seit einigen Tagen setzt die Schule aber nicht nur auf die Sonne, sondern auch auf den Wind: Auf dem Dach des Hauptgebäudes dreht sich jetzt der Rotor einer dreiflügeligen Windturbine. Die weithin sichtbare Klein-Windenergieanlage mit einer Nennleistung von 1000 Watt entstand wiederum bei Projektarbeiten, und zwar in Kooperation von Elektronikern und Metallbauern in der dualen Berufsausbildung.
Während die Elektroniker die erforderlichen elektrischen Komponenten projektierten und deren Verdrahtung durchführten, planten und fertigten die Metallbauer den mechanischen Aufbau und die Mastbefestigung. Die Anlagenkosten in Höhe von rund 5000 Euro wurden mit Prämien des Fifty-Fifty-Projektes der Schule beglichen.
Seit vier Jahren nimmt die Josef-Durler-Schule erfolgreich an diesem, von Landratsamt initiierten, Energiesparprojekt teil und erhält dabei 50 Prozent der durch energiebewusstes Verhalten eingesparten Gelder.
"Nach der Inbetriebnahme beginnt nun die zweite Phase des Projektes", sagte Schulleiter Gerold Wendelgaß und lobte das Engagement der Schüler. Nun sollen die Energie- und Leistungsdaten der Anlage kontinuierlich protokolliert und mit den Winddaten verglichen werden. Denn eine der ersten Erfahrungen am Beginn des Projektes war, dass es bisher noch keine verlässlichen Daten über Energieerträge von Windenergieanlagen auf Gebäuden gibt. Jetzt können die Schüler dazu einen Beitrag leisten.