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Kerzenständer
Kerzenständer: Beim Flexen entfernt Schreinerlehrling Cornelia Hörner von der Josef-Durler-Schule
Rastatt die beim Schweißen entstandenen Nasen an den Kerzenständern..
Die Maschine, an der alles begann: Mit dem Brennschneider wurden die Kerzenständer ganz zu
Anfang zugeschnitten. Rechts Pensionär Hannes Martin.
Zum Schluss werden die Leuchter noch lackiert.
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Rastatt (wla). Am 15. April wird die evangelische Johannesgemeinde Rastatt in einer Feierstunde zwei
neue Kerzenständer einweihen. Entworfen und gefertigt wurden sie in den Werkstätten der Josef-Durler-Schule
Rastatt.
Cornelia Hörner lernt im dritten Jahr das Schreinerhandwerk. Die 18-jährige Baden-Badenerin besucht für
ihre theoretische Ausbildung die Josef-Durler-Schule in Rastatt. "Etwas Kreatives machen ist mein Ding",
verkündet sie überzeugt, und so hat sie sich vor zwei Jahren für die Zusatzqualifikation "Gestalten im
Handwerk" angemeldet.
Als Pfarrer Wenz Wacker im vergangenen Jahr an Schulleiter Gerold Wendelgaß
herantrat mit der Bitte, die zwei bereits vorhandenen Kerzenständer um zwei weitere zu ergänzen, war
der Deal schnell perfekt. Zusammen mit drei angehenden Handwerkerinnen der Louis-Lepoix-Schule in
Baden-Baden und der Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe machte sich Cornelia Hörner im September an
die Arbeit.
"Wir haben uns gefreut, eine sinnvolle und schöne Projektaufgabe zu haben", berichtet die zuständige
Lehrerin Antje Brocke, die die Zusatzqualifikation leitet. Das Lehrangebot richtet sich an alle
Interessenten im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden. In rund 30 Arbeitsstunden erstellten
Cornelia Hörner, Lisa Schönherr (Mediengestalterin), Manuela Steinhart und Carina Falk (beide Bauzeichnerin)
die beiden Leuchter.
Zunächst besichtigten Lehrerin und Schülerinnen die bereits vorhandenen Leuchter in der Kirche. Unter
Anleitung von Antje Brocke entwarfen sie dann ein Modell. "Doch nun brauchten wir erfahrene und zuverlässige
Unterstützung", erklärt die Oberstudienrätin. Diese fanden sie in ihrem ehemaligen, inzwischen pensionierten
Kollegen Hannes Martin. "Herr Martin zeigte uns, wie man sägt, bohrt, flext und schweißt", berichtet Azubi
Cornelia Hörner.
Pünktlich zum Abschluss der zweijährigen Zusatzausbildung waren die Kerzenständer fertig.
Parallel zum Kerzenleuchter erstellten die Schülerinnen einen Dauerkalender, der ihre Arbeiten dokumentiert.
"Die Schülerinnen haben das Projekt mit viel Motivation gemeistert", zeigt sich Antje Brocke mit den neuen
Kerzenständern zufrieden.
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