Klettern mit verbundenen Augen und dabei von einem Kumpel gesichert werden ? eine ganz wichtige Erfahrung!
Es gilt, gemeinsam einen Fluss zu überqueren, ohne dass einer "nasse Füße" bekommt.
Vertrauensübung: Wenn die Gruppe das Seil nicht genug spannt, fällt T. in einen "Säurebereich".
Die Aufgabe: Alle müssen auf der Wippe stehen und für drei Sekunden das Gleichgewicht halten.
Und das meinen die Teilnehmer ?
Die B17-Teilnehmer Sergio Carluccio, Sebastian Scholier, Timo Kohlruss, Julian Förderer, Kevin Mezler, Timo Fechner und Jens Scharer (alle 16) beantworteten Fragen rund um das Projekt, an dem sie seit gut einem halben Jahr teilnehmen. Ihr gemeinsames großes Ziel: am Ende einen Zuschuss von 1.000 Euro für den Führerschein zu bekommen.
Frage:
Was bringt euch, abgesehen vom Führerscheinzuschuss, die Teilnahme
am Projekt?
Timo: Ich gewinne mehr Kontrolle über mich selbst, lerne eine offene und ehrliche Kommunikation und begreife, wo Grenzen gegenüber Erwachsenen eingehalten werden müssen.
Kevin: Man lernt, im Team zusammenzuarbeiten.
Frage:
Würdet ihr noch mal mitmachen?
Timo: Ich würde es mir gut überlegen. Es ist schon ziemlich stressig, aber auf der anderen Seite sind 1.000 Euro viel Geld.
Sebastian: Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber ich würde noch einmal mitmachen. Jens: Nein, wegen der harten Verpflichtungen und wegen der Leute, die sich dauernd daneben benehmen.
Frage:
Warum macht ihr beim Projekt überhaupt mit?
Sergio: Weil ich einen Zuschuss für den Führerschein bekomme. Das ist eine Menge Geld.
Julian: Für mich ist es Motivation, mich für den Schulabschluss anzustrengen. Ich kann zeigen, dass ich das drauf habe, dass ich das Angebot wahrnehmen und alle Regeln befolgen kann.
Kevin: Mein großes Ziel ist es, das Projekt erfolgreich zu beenden. Zudem ist es ein Ansporn, nichts mehr anzustellen und mich in der Schule anzustrengen.
Frage:
Was hat euch bisher am meisten Spaß gemacht und was waren neue
Erfahrungen für euch?
Sebastian: Ich fand das Klettern toll. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, die ich bisher noch nicht gemacht habe.
Timo: Mich hat die Besichtigung bei der Polizei besonders beeindruckt. Wir haben unter anderem auch die Zellen gesehen.
Sergio: Bei manchen Spielen konnte man nur gewinnen, wenn man in der Gruppe zusammen gearbeitet hat. Das war für mich eine neue Erfahrung.
Philipp: Mir haben die gemeinsamen Spiele und der Ausflug zum Polizeirevier gefallen. Zudem freue ich mich auf das Hüttenwochenende.
Frage:
Und was hat euch bisher nicht gefallen?
Sergio: Ich fand viele Einheiten einfach zu lange und zu anstrengend. Seitenweise Texte lesen und Fragen beantworten, ist einfach nicht meine Sache. Bei manchen Dingen musste man einfach zu viel denken. Das hat keinen Spaß gemacht.
Julian: Die Einstellung mancher anderer Teilnehmer. Es nervt, wenn die alle nur wegen dem Geld hier sind, dann machen sie alle nur Blödsinn. Viele nutzen das nur aus und nehmen gar nichts ernst.
Philipp: Ich finde Strafaktionen, wenn man sich schlecht benimmt, doof.
Frage:
Welche getroffenen Vereinbarungen sind für euch am schwersten
einzuhalten?
Sergio: Ich finde es schwer, nicht mit der Polizei in Stress zu kommen.
Sebastian: Immer pünktlich zu kommen, ist für mich schwer. Außerdem finde ich es schwer, auch dann in die Schule zu gehen, wenn man morgens noch zu müde dazu ist.
Timo: Der Zwang, immer kommen zu müssen, ist schwer. Oft bin ich zu müde und zu unaufmerksam, um alles richtig verfolgen zu können.
Julian: Für mich ist es schwer, überhaupt keinen Ausrutscher zwecks Drogen und Kiffen zu haben.
Frage:
Was bringt euch, abgesehen vom Führerscheinzuschuss, die Teilnahme
am Projekt?
Sebastian: Man gewinnt Durchhaltevermögen. Ich will das Projekt unbedingt erfolgreich beenden.
Sergio: Durch die Teilnahme am Projekt habe ich weniger Fehlzeiten in der Schule. Das bringt beim Lernen schon was.
Timo: Ich gewinne mehr Kontrolle über mich selbst, lerne eine offene und ehrliche Kommunikation und begreife, wo Grenzen gegenüber Erwachsenen eingehalten werden müssen.
Kevin: Man lernt, im Team zusammenzuarbeiten.
Frage:
Würdet ihr noch mal mitmachen?
Timo: Ich würde es mir gut überlegen. Es ist schon ziemlich stressig, aber auf der anderen Seite sind 1.000 Euro viel Geld.
Sebastian: Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber ich würde noch einmal mitmachen.
Jens: Nein, wegen der harten Verpflichtungen und wegen der Leute, die sich dauernd daneben benehmen.