Mitwirkende der Josef-Durler-Schule
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BVJ2-A:
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Riedl Andreas
Unterieser Martin
Felix Raphael
Detzlaf Johannes
Dollenmaier Kevin
Luzum Mazlum
Mussajko Sascha
Weidner Tim
Schlundt Sergej
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2BFM1:
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Frank Juri
Bollian Sascha
Peter Marco
Angele Nico
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1BFM:
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Striebich Sascha
Koch Vjaceslav
Hübenthal Rico
Luschnat Christopher
Bitz Eugen
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Lehrer:
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Herr Kölmel (Projektleiter)
Herr Mayer (DVS)
Herr Genzinger (Holztechnik)
Frau Brocke
Frau Bauer
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Bilder vom Entstehungsprozess
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AGENDA-21 In Durmersheim
Im Jahre 1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen für
Umwelt und Entwicklung statt. 178 Staaten unserer Welt verabschiedeten die „Agenda-21“ als Aktionsprogramm für
das 21. Jahrhundert. Kernforderung ist eine dauerhafte, nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Ökologie,
Ökonomie und Sozialem.
"Es war für uns ein echter Glückstag, als wir von der Schule die Zusage erhielten, dass sie
das Sonnenmodell für uns anfertigen würde", zeigte Siegfried Baumgart, Sprecher der Gruppe
"Ortsentwicklungsmaßnahmen" der Agenda 21 Durmersheim, seine Begeisterung, als er den 14
Schülern der Josef-Durler-Schule Rastatt für ihre "tolle
und gelungene Arbeit" dankte.
Aufgrund eines Hinweises der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe habe er sich an die Rastatter Schule
gewandt und schon bald von Michael Kölmel, technischer Lehrer an der
Einrichtung, Unterstützung signalisiert bekommen. Rund drei Monate lang frästen, formten, schweißten,
bogen und brannten die 14 Schüler aus den Klassen des Berufsvorbereitungsjah-res und der Berufsfachschule
für Metall, bis das im Maßstab 1:1 Milliarde gefertigte, 1,40 Meter im Durchmesser umfassende
Sonnenmodell vollendet war.
Die Sonne
Unser Tagesgestirn, die Sonne ist ein riesiger Ball aus heißem Gas und hat einen Durchmesser von 1,4 Mio.
Kilometern. Ihre Masse beträgt 2 x 10 hoch 30 Kilogramm, das ist 700-mal mehr als die Masse aller Planeten
zusammen.
Diese Gewaltige Masse bewirkt eine mächtige Schwerkraft, die andere Himmelskörper (Planeten, Asteroiden,
Kometen. . .) mit ihrer Anziehung gefangen hält.
Tief im Innern der Sonne wird Energie durch Kernfusion (Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium) erzeugt.
Dabei wird ein Teil der Materie zu Energie umgewandelt. Pro Sekunde verliert die Sonne dadurch 4 Mio. to ihrer
Masse, dennoch reicht ihr Wasserstoffvorrat noch für einige Mia. Jahre! Die erzeugte Energie wird in Form
von Licht- und Wärmestrahlen, aber auch anderen Strahlen (Röntgenstrahlen, Gammastrahlen. . .) abgegeben.
Ein kleiner Teil dieser Energie erreicht auch unsere Erde. Diese Energie, und nur diese Energie ist
Grundlage allen Lebens hier auf unserer Erde.
Ein Lichtstrahl der Sonne braucht 8 Minuten, bis er die Erde erreicht.
Unser Sonnenmodell wurde im Maßstab 1:1 Milliarde (ø1,40 m) erstellt. Der zukünftige
Standort wird der Rathausplatz in Durmersheim sein, welcher auch Ausgangspunkt für den Planetenweg ist.
Diese Entwicklung soll den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen
zu gefährden. Diese Forderung gilt für alle Länder. In vielen Städten und Gemeinden, auch in Durmersheim wurde dieser
Gedanke aufgenommen: 2001 wurde hier eine lokale Agenda-21 gegründet. In 2 Arbeitsgruppen werden Themen wie Energie,
Klima, Verkehr sowie der Ortsentwicklung bearbeitet. Wir suchen nach den besten Lösungen für uns Bürger.
Ein Projekt u.a. ist die Erstellung eines Planetenwegs. Was ist das? Es ist die modellhafte Darstellung unseres
Sonnensystems in einem vorgegebenen Maßstab, z.B. 1 : 1 Mia. Hierzu wird ein Punkt im Ort als Zentrum des Sonnensystems
festgelegt: hier wird die Sonne aufgestellt. Die Planeten werden in maßstabsgerechtem Abstand ebenfalls als Modelle
aufgestellt.
Ziel des Planetenwegs: wir wollen versuchen, fast Unvorstellbares fassbar zu machen: die Größenverhältnisse der
Sonne und Planeten zu zeigen und begreifbar zu machen. Der Weg hat damit hohen pädagogischen Wert für unsere Schüler,
ist aber genau so interessant für alle Bürger und Besucher der Region. Lernen und Verstehen liegen klar im Gedanken
der Agenda-21: Bildung ist ein wesentlicher Beitrag für eine zukunftsorientierte Entwicklung.
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