Josef-Durler-Schule Rastatt

Projekt:  S o n n e n m o d e l l
Vorwort von Herrn Baumgart, Sprecher der Arbeitsgruppe Agenda-21 in Durmersheim
Sonnenmodell

Mitwirkende der Josef-Durler-Schule
 
BVJ2-A: Riedl Andreas
Unterieser Martin
Felix Raphael
Detzlaf Johannes
Dollenmaier Kevin
Luzum Mazlum
Mussajko Sascha
Weidner Tim
Schlundt Sergej
 
2BFM1: Frank Juri
Bollian Sascha
Peter Marco
Angele Nico
 
1BFM: Striebich Sascha
Koch Vjaceslav
Hübenthal Rico
Luschnat Christopher
Bitz Eugen
 
Lehrer: Herr Kölmel (Projektleiter)
Herr Mayer (DVS)
Herr Genzinger (Holztechnik)
Frau Brocke
Frau Bauer

Bilder vom Entstehungsprozess
01: Schüler von der Klasse BVJ2 02: Fräsen der Schräge 03: Raphael an der Fräsmaschine 04: Sergej beim Anreissen
05: Rapheal und Mazlum beim Anreißen 06: Sergej fräst die Verstrebungen 07: Tim entgratet das Flachmaterial 08: Biegen der Streben
09: Überprüfen des Biegeradius 10: Unterweisung in der Schweißwerkstatt 11: Martin beim Plasmaschneiden 12: Plasmaschneiden der Blechzuschnitte
13: Technologie Plasmaschneiden 14: Martin bei Schleifarbeiten 15: Raphael beim Formen der Platine 16: Formen auf der Presse
17: Teile werden in einer Holzform gedrückt 18: Hannes beim Plasmaschneiden 19: Heften der Längsstreben 20: MAG- Schweißen des Einzelteile
21: Zusammenschweißen des Grundgestelles 22: Richten der Streben 23: Lagebesprechnung 24: Schweißnahtvorbereitung
25: Funkenflug bei Schleifarbeiten 26: Anschweißen des Rohrstutzen 27: Fertigschweißen 28: Raphael beim Entgraten
29: Etappe erreicht 30: Sonnengerüst 31: Anbringen der Elemente 32: Anbringen der Elemente2
33: Sascha beim Einteilen 34: Rahael nach der Arbeit 35: Sergej nach der Arbeit 36: Stolze Mitarbeiter!
37: Sonne im unbehandeltem Zustand 38: Sonnenmodell zum Verzinken bereit 39: Verladen der Sonne 40: Verladen der Sonne
41: Schüler bei der Einweihungsfeier 42: Herr Wendelgaß und Bürgermeister Agustin 43: Tim enthüllt das Sonnenmodell 44: Enthüllung der Sonne
45: Martin,Tim und Lukas Danke für's Anschauen!
  AGENDA-21 In Durmersheim

Im Jahre 1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung statt. 178 Staaten unserer Welt verabschiedeten die „Agenda-21“ als Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Kernforderung ist eine dauerhafte, nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialem.

"Es war für uns ein echter Glückstag, als wir von der Schule die Zusage erhielten, dass sie das Sonnenmodell für uns anfertigen würde", zeigte Siegfried Baumgart, Sprecher der Gruppe "Ortsentwicklungsmaßnahmen" der Agenda 21 Durmersheim, seine Begeisterung, als er den 14 Schülern der Josef-Durler-Schule Rastatt für ihre "tolle und gelungene Arbeit" dankte. Aufgrund eines Hinweises der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe habe er sich an die Rastatter Schule gewandt und schon bald von Michael Kölmel, technischer Lehrer an der Einrichtung, Unterstützung signalisiert bekommen. Rund drei Monate lang frästen, formten, schweißten, bogen und brannten die 14 Schüler aus den Klassen des Berufsvorbereitungsjah-res und der Berufsfachschule für Metall, bis das im Maßstab 1:1 Milliarde gefertigte, 1,40 Meter im Durchmesser umfassende Sonnenmodell vollendet war.

Die Sonne
Unser Tagesgestirn, die Sonne ist ein riesiger Ball aus heißem Gas und hat einen Durchmesser von 1,4 Mio. Kilometern. Ihre Masse beträgt 2 x 10 hoch 30 Kilogramm, das ist 700-mal mehr als die Masse aller Planeten zusammen.
Diese Gewaltige Masse bewirkt eine mächtige Schwerkraft, die andere Himmelskörper (Planeten, Asteroiden, Kometen. . .) mit ihrer Anziehung gefangen hält.
Tief im Innern der Sonne wird Energie durch Kernfusion (Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium) erzeugt. Dabei wird ein Teil der Materie zu Energie umgewandelt. Pro Sekunde verliert die Sonne dadurch 4 Mio. to ihrer Masse, dennoch reicht ihr Wasserstoffvorrat noch für einige Mia. Jahre! Die erzeugte Energie wird in Form von Licht- und Wärmestrahlen, aber auch anderen Strahlen (Röntgenstrahlen, Gammastrahlen. . .) abgegeben.
Ein kleiner Teil dieser Energie erreicht auch unsere Erde. Diese Energie, und nur diese Energie ist Grundlage allen Lebens hier auf unserer Erde.
Ein Lichtstrahl der Sonne braucht 8 Minuten, bis er die Erde erreicht.

Unser Sonnenmodell wurde im Maßstab 1:1 Milliarde (ø1,40 m) erstellt. Der zukünftige Standort wird der Rathausplatz in Durmersheim sein, welcher auch Ausgangspunkt für den Planetenweg ist.

Diese Entwicklung soll den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen zu gefährden. Diese Forderung gilt für alle Länder. In vielen Städten und Gemeinden, auch in Durmersheim wurde dieser Gedanke aufgenommen: 2001 wurde hier eine lokale Agenda-21 gegründet. In 2 Arbeitsgruppen werden Themen wie Energie, Klima, Verkehr sowie der Ortsentwicklung bearbeitet. Wir suchen nach den besten Lösungen für uns Bürger.

Ein Projekt u.a. ist die Erstellung eines Planetenwegs. Was ist das? Es ist die modellhafte Darstellung unseres Sonnensystems in einem vorgegebenen Maßstab, z.B. 1 : 1 Mia. Hierzu wird ein Punkt im Ort als Zentrum des Sonnensystems festgelegt: hier wird die Sonne aufgestellt. Die Planeten werden in maßstabsgerechtem Abstand ebenfalls als Modelle aufgestellt.

Ziel des Planetenwegs: wir wollen versuchen, fast Unvorstellbares fassbar zu machen: die Größenverhältnisse der Sonne und Planeten zu zeigen und begreifbar zu machen. Der Weg hat damit hohen pädagogischen Wert für unsere Schüler, ist aber genau so interessant für alle Bürger und Besucher der Region. Lernen und Verstehen liegen klar im Gedanken der Agenda-21: Bildung ist ein wesentlicher Beitrag für eine zukunftsorientierte Entwicklung.


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