Josef-Durler-Schule Rastatt

Sozialprojekt
(Federführung des Projekts: Fachschaft Religion)

Spendenbarometer

Die bisher erbrachten Spenden

Sporttag April 2006

Tag der offenen Tür Nov. 2006

Schulgottesdienst März 2007

271,00 €

418,88 €

315,00 €

Die Spenden wurden eingenommen durch Speisen- und Getränkeverkauf bzw. den Verkauf von Kleinpräsenten, die von Schülerinnen und Schülern im Werkstattunterricht angefertigt worden waren.

 
Das Sozialprojekt unserer Schule wird von der Schülerschaft, dem Lehrerkollegium und dem Freundeskreis der Gewerbeschule getragen und von der Fachschaft Religion betreut.


Anregungen zur Umsetzung steuerten auch Frau StR'in Müller, Herr TOL Socha und Herr OStR Kast bei.

Drei Projekte standen zur Auswahl:

- "Straßenkinder können sich entfalten" (Indien)
- "Vom Gewehr zur Nähmaschine" (Sierra Leone)
- "Ausbildung für Straßenkinder" (Haiti)

Die Schülervertreter entschieden sich für das Projekt "Vom Gewehr zur Nähmaschine", das ehemaligen Kindersoldaten durch eine handwerkliche Ausbildung neue Lebenschancen eröffnet. Auf der Gesamtlehrerkonferenz im April 2006 stellte Pfr'in Fink das Projekt der Lehrerschaft vor, die sich für eine breite Ünterstützung aussprach.

Ziele:
- den "Blick über den Tellerrand" hinaus zu erweitern
- Den Gedanken: "Wir leben in einer Welt" zu stärken
- Das Verantwortungsbewusstsein zu wecken bzw. zu fördern


=> Fotostrecke vom Start des Projektes



Getränke- und Eisverkauf für das Projekt
(28.04.2006)
 

Wie soll das Projekt finanziert werden?

Dazu gab es eine Reihe von Vorschlägen:

  • durch Speisen- und Kuchenverkauf bei Schulfesten
  • durch Verkauf von im Werkstattunterricht gefertigten Kleinpräsenten
  • durch Teilnahme am sogenannten Tagwerk-Projekt
  • durch einen Beitrag des Freundeskreises der Gewerbeschule (Vorschlag von Herrn Kast)
  • auch durch ausgefallene Methoden, z.B. "Geldvermehrungs-Aktion" (Herr Socha)
  • .....



Der Anfang wurde am Sporttag unserer Schule (28.04.2006) gemacht - wie die Bilder links zeigen:
Der Erlös vom Eisverkauf ( durch Frau Fink u. Frau Würzberg) fließt ganz auf das Spendenkonto; die Einnahmen vom Verkauf von Getränken, Würstchen, Kaffee und Kuchen (durch Schüler) zur Hälfte.




Situationsbericht: Kindersoldat(in) in Sierra Leone
 
Mabinty Bangura war zwölf Jahre alt, als sie von den RUF-Rebellen entführt wurde. Von da ab übernahm Adama Samura, alias "Adama schneidet Hände ab", ihre Erziehung. Sie brachte Mabinty bei, wie man sich wahllos Dorfbewohner herauspickt und ihnen einzelne Gliedmaßen abhackt.Das Leben einer Kindersoldatin. Der zehnjährige Krieg in Sierra Leone gilt als einer der brutalsten Kriege der jüngeren Zeit. Rebellen der Vereinten Revolutionären Front RUF unter Führung von Foday Sankoh fielen in die Süd- und Ost-Provinz Sierra Leones ein und terrorisierten die Zivilbevölkerung. Mehreren Tausend Menschen hackten sie mit Macheten die Gliedmaßen ab und verbreiteten damit Furcht und Schrecken. Kinder wurden verschleppt, vergewaltigt, und gezwungen zu töten. Im Mai 2002 fanden erstmals friedliche Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt.

Mabinty zählt zu den 6000 Kindersoldaten, die 2002 zusammen mit rund 50.000 Kämpfenden ihre Waffen abgeliefert haben. Mit Unterstützung von MADAM konnte sie neu anfangen. MADAM bietet ehemaligen Kindersoldaten und Frauen, die von der RUF missbraucht wurden, eine Handwerksausbildung in der Schmiede, Schneiderei oder Schreinerei an. Zwischen neun und zwölf Monaten dauert die Ausbildung, je nach dem, wie viel Wissen vorhanden ist. Vermittelt werden Grundkenntnisse in Betriebsführung, Finanzplanung und Management.

Die meisten Auszubildenden klagen auch über Albträume und Angstzustände. Sie fühlen sich schuldig und fragen sich, ob sie jemals wieder zu Hause aufgenommen werden. MADAM arbeitet eng mit Seelsorgern und Fachkräften anderer Träger zusammen, um die traumatischen Kriegsgeschehen aufzuarbeiten. Versöhnung spielt eine wichtige Rolle, denn sie ist die Voraussetzung für eine spätere Integration in der Heimat.
Die heute 16-jährige Mabinty wohnt jetzt wieder bei ihrer Mutter. Zu MADAM hält sie weiter Kontakt.

Kosten und Finanzierung:
Gesamtkosten (Zweieinviertel Jahre): 115.190,- EURO
"Brot für die Welt"102.400,- EURO
Eigenbeitrag12.790,- EURO
Träger:
Mankind's Activities for Development Accreditation Movement (MADAM)

=> Fotostrecke Kindersoldaten



Unser Schulprojekt: "Vom Gewehr zur Nähmaschine" am Tag der offenen Tür 2006

Mit dieser Info-Wand (links) informierte die Fachschaft Religion am Tag der offenen Tür (12.11.2006) über das Sozialprojekt unserer Schule, das von Schülern und Lehrern gemeinsam getragen wird.

Schülerinnen des 1BKTK hatten einen Stand vorbereitet, an dem Waren aus dem Eine-Welt-Laden (Durmersheim) verkauft wurden.

Andere Schülerinnen und Schüler halfen bei den Essens- und Kuchenständen. Wieder andere boten kleine Präsente an, die sie zuvor im Unterricht für diesen Zweck gefertigt hatten.

Ein Teil der Einnahmen aus allen Aktivitäten kommt diesem Projekt zugute.

Bild Bild Bild


↑ nach oben